Simplest Cookies with a little ‚Wake-me-up‘

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Die Wake-me-up Zutat in diesen Keksen war das Koa-Wach-Pulver, das ich statt normalem Kakaopulver genommen habe. Diese Kakaosorte (gibt es z.B. bei DM) soll ja ähnlich wach machen wie Kaffee. Ehrlich gesagt esse ich die Kekse auch nachts noch und schlafe trotzdem gut, aber vielleicht, wenn man ganz viele davon isst?…

Natürlich könnt ihr auch herkömmliches Kakaopulver nehmen; bei diesem hier bringt das Koa-Wach aber noch die gewünschte Zimt und Kardamom-Note hinein. Sonst einfach eine Prise von beidem noch zusätzlich zum Teig dazu geben.

Ganz easy sind sie so oder so zu machen und ihr braucht für ein volles Backblech:

  • eine Tasse Buchweizenmehl
  • 3 EL feine Haferflocken
  • 3 EL Kokosblütenzucker
  • 1/2 Tasse Margarine
  • 1 Prise Salz
  • 2 geh. EL Koawachpulver (oder Kakaopulver mit einer Prise Zimt und Kardamom)
  • 1 Ei

Das ganze mit den Händen gut verkneten, eine Weile kalt stellen, dann den Teig ausrollen, Kekse ausstechen und im vorgeheizten Backofen 12-15 Minuten bei 180° backen. Bon appétit!

Today’s Outfit: High-Neck-Blouse

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Weil sie mich ein bisschen an die Cereal Blouse von Skall Studio erinnert hat (Beitrag folgt;)) musste ich diese hochgeschlossene Bluse von Mango unbedingt haben. Sie ist fein gestreift, hinten am Hals zum Knöpfen, hat leicht geraffte Ärmel und Stickereien am Ärmelabschluss. Gefunden habe ich sie auf Kleiderkreisel. Die Jeans ist ebenfalls von Mango und die Schuhe habe ich mit einer Freundin getauscht; die hatte sie glaube ich bei Topshop bestellt;)

 

Nordliebe Hamburg

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Der Norden hat es mir sowieso angetan und Hamburg stand schon lange auf meiner Liste mit Wunsch-Reisezielen. Endlich kann ich die Hansestadt nun von meiner Liste streichen – wobei ich ja eigentlich schon gerne noch einmal hin würde. Drei Tage sind auf jeden Fall zu kurz für diese Stadt, aber lohnen sich auch schon sehr. Also, für alle Kurzurlauber: auf nach HH!

Obwohl die typischen Touristen-Ziele natürlich auch nicht umsonst überall empfohlen werden, würde ich auf jeden Fall empfehlen, sich einfach mal ein Viertel herauszupicken, und zu Fuß auf Expedition zu gehen. Dabei findet man sowieso immer die tollsten Orte und man bekommt viel mehr das Gefühl, nicht nur ein Tourist zu sein, sondern richtig im Stadtleben anzukommen.

Hier noch ganz zentral und nahe der Speicherstadt: Das Zeit Café. Schöne Ausstattung, echtes Hamburg-Flair durch Portraits von bekannten Kindern oder Besuchern der Stadt, und jede Menge zu lesen natürlich. Dabei aber trotzdem noch günstig und der Moccachino-Schaum ist auch super.

Absolut verliebt habe ich mich in Eppendorf. So, wie die ganzen Boutiquen, Cafés und wunderschönen Häuser in diesem Stadtteil aussehen, habe ich mir ehrlich gesagt immer Paris vorgestellt. Dienstags und Freitags ist ein riesiger Wochenmarkt, der Isenmarkt, bei dem man gar nicht weiß, wohin man zuerst schauen soll. Oder vielleicht eher riechen? Blumen und Gebäck duften da nämlich um die Wette.

Apropos Gebäck: Hamburgs Klassiker ist das Franzbrötchen, ein Hefegebäck mit Zimt, das ähnlich wie ein Croissant aussieht. Um ganz ehrlich zu sein, wollte ich das unbedingt probieren, weil in der Zeitenwende-Trilogie von Carmen Korn, die ja in Hamburg spielt, eine der Hauptpersonen auch immer Franzbrötchen isst. Und an die könnte ich mich wirklich gewöhnen, Zimt-Fan, der ich bin!

Zu Eppendorf muss man natürlich auch sagen, dass dort nicht alles ganz billig ist. Mit ‚VAU‘ habe ich meine absolute Traum-Boutique gefunden. Ganz im Ernst, ich hätte gerne alles daraus gekauft und sie haben dort genau die Marken, von denen ich auch sonst ständig träume. Von Samsoe&Samsoe über Ba&sh bis Acne Studios ist alles dabei und man sieht, dass in den Store wirklich viel Liebe hinein gesteckt wurde. Meine Augen waren tatsächlich ein bisschen feucht, als ich (ohne Einkaufstüte) wieder gehen musste, aber sobald ich meinen Studienabschluss und dann (irgendwann, hoffentlich) einen entsprechenden Job habe, wird das Gehalt ganz bestimmt hier investiert.

Planten und Blomen ist zwar auch ein Klassiker, aber das auch zu Recht. Der Park gegenüber den Messehallen ist wirklich wahnsinnig schön; alles blüht sogar einen japanischen Garten gibt es. Der perfekte Ort, um die Sonne zu genießen, die entgegen aller Klischees, viel für uns geschienen hat in Hamburg.

Zu schade, dass ich vom jüdischen Café Leonar im Grindelviertel nicht mehr Bilder habe; den grünen Kräuter-Hummus hätte ich euch gerne gezeigt! Im Bild rechts unten seht ihr mich nur beim Postkarten schreiben. Im ganzen Café sind Bücher über Israel und das Judentum ausgelegt, damit die Gäste auch etwas zu lesen haben, so lange sie auf ihr (super leckeres) Essen warten. Die Stimmung dort ist lebhaft und herzlich, die Dekoration bringt noch ein bisschen mehr Israel-Feeling hinein und auch in den umliegenden Straßen gibt es unzählige Bars, Restaurants und auch einfach schöne Wohngegenden zu entdecken.

Unser Air-BnB selbst war im Stadtteil Horn, wo wir die liebste Gastgeberin aller Zeiten hatten. Schön war es also, aber abgeschlossen ist das Kapitel Hamburg bestimmt noch nicht ganz. Dazu gibt es noch zu viel zu entdecken im Norden und zu viele Flohmärkte, für die die Zeit nicht mehr gereicht hat…♥

 

Light Summer Cake: Zitrone-Buttermilch

Irgendwie hat sich die Sonne gerade wieder verabschiedet, aber als sie noch da war (sprich, zu Beginn der Woche) hat ein leichter, frischer Kuchen perfekt zum Geburtstag meines Freundes gepasst. Weil er sich etwas mit Zitrone gewünscht hat, habe ich mir diese Zitronen-Buttermilch-Torte ausgedacht:

Für den Bisquite:

1 Tasse Vollkornmehl, 1/2 Päkchen Backpulver, eine Prise Salz, 17″ Tasse Margarine, 1/2 Tasse Hafermilch, 1EL Honig

Für die Creme:

1 Tasse Buttermilch, 1/2 Tasse Quark, 1EL Honig, Saft von einer halben Zitrone, ein Päckchen Agar-Agar + für das Topping: abgeriebene Schale von 172 Zitrone und 1/2 Orange, 1-2EL Kokosblütenzucker

So geht’s: Teig-Zutaten verrühren und in einer eingefetteten Form (meine hatte 18cm Durchmesser) für etwa 30 Minuten bei 180° backen. Dann abkühlen lassen.

Dawährend die Creme-Zutaten vermischen, bis auf das Agar-Agar. Das wird kurz mit ein bisschen Wasser aufgekocht, unter die restliche Creme gerührt; dann alles auf dem Kuchenboden verteilen und kalt stellen, damit die Masse fest werden kann. Sobald alles fest und erkaltet ist, mit Citrus-Zeste und Kokosblütenzucker bestreuen. Voilà!

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Stylecrush: Violette

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Foto: atelierdore.com

Die meisten werden Violette als Make-Up Artist kennen, besonders durch ihre Youtube Tutorials. Ich selbst schminke mich fast gar nicht, und liebe ihre Videos trotzdem! Die Pariserin hat irgendwie einen ganz andern Ansatz, wenn es um Make-Up geht; schließlich kommt sie auch aus der klassischen Kunst und hat mehrere Kunstschulen besucht. Daher kommt vermutlich ihr besonderes Gespür für Farben und Texturen und wenn sie die Produkte mit dem Finger appliziert, verschiedene Nuancen mischt und immer darauf achtet, wie sich die Farbe im Verhältnis zu Licht und Hautton verhält, dann merkt man auch, dass man es mit einer Künstlerin zu tun hat. Obwohl Violette nie eine professionelle Ausbildung als Make-Up Artist hatte, hat sie es mit Hartnäckigkeit und ihrer sympathischen Art geschafft, Global Beauty Director bei Estée Lauder zu werden. Vor wenigen Monaten hat sie für das Traditionshaus auch ihr erstes Parfum kreiert. Seit einigen Jahren schon lebt die Französin in New York und erwartet momentan ihr erstes Kind. Und als ob das nicht schon genug Gründe wären, Violette toll zu finden, hat sie auch in Sachen Mode ein beneidenswertes Gespür. Immer ein bisschen sexy, aber trotzdem bequem; immer ein bisschen elegant, aber dennoch nie zu viel…

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instagram @violette_fr

101 Selfcare Plan

Jeder, der mich kennt, kann bestätigen, dass ich ein riesiger Listen-Enthusiast bin. Ich schreibe Listen für alles und ständige To-Do-Listen. Gibt es ein besseres Gefühl, als erledigte Punkte von einer Liste zu streichen? Okay, ja, ein paar bestimmt. Aber es fühlt sich trotzdem gut an. Mein (ebenfalls ständiger) Podcast-Konsum hat mich nun auf die Idee gebracht, auch mal aufzuschreiben, was mir besonders gut tut. Bei all den To-Dos vergisst man nämlich manchmal die Kleinigkeiten, die einem den Tag dann wieder verschönern. Und wenn ich das nächste Mal einen schlimmen Tag habe und mich irgendwie abends wieder aufpäppeln muss, schaue ich auf meine Liste mit Selfcare Activities. Wobei der Tag ja dafür auch gar nicht mal schlimm gewesen sein muss. Irgendwie startet der Tag auch gleich besser, wenn man weiß, dass man sich heute noch auf etwas freuen kann. Auch wenn es nur ist, sich die Nägel zu lackieren oder Kaffee zu trinken. Allein schon, sich diese Kleinigkeiten bewusst zu machen und dann zu genießen macht schon einen großen Unterschied. Geht es euch auch so? Was sind eure Selfcare Tipps?

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  • Wochenmarkt
  • Coffee Table Books
  • Blumensträuße
  • Nägel lackieren
  • etwas Heißes im Café trinken gehen
  • frische Luft
  • sich beim Sport verausgaben; Tanzen!
  • Haare waschen, ein Bad nehmen (hätte ich nur eine Badewanne…)
  • Peelings und Drybrushing
  • lesen im Bett
  • schlafen in frisch gewaschener Bettwäsche
  • malen, zeichnen, Collagen machen
  • Zimmer umdekorieren, verschönern, ausmisten
  • Duftkerzen
  • Massagen
  • backen
  • Podcasts hören
  • Matilda auf DVD schauen …

In love with…#9

Ein „In love with“ gab es jetzt schon lange nicht mehr hier. Also her damit! Hier ein paar Dinge, die mir in letzter Zeit besonders gefallen:

  1. Nuru Coffee: Wusstet ihr, dass Sara Nuru und ihre Schwester Sali ihr eigenes Unternehmen gegründet haben? Der Erlös des Kaffees kommt äthiopischen Frauen zu Gute, die im Rahmen der Geschäftsstrategie Mikrokredite und Schulungen erhalten, um vor Ort ihre Selbstständigkeit zu sichern. So kommt ein Kreislauf der Verbesserung für die Frauen dort zu stande, mit dem Sara und Sali dem Geburtsland ihrer Eltern etwas zurückgeben wollen. Kaffee, Women Empowerment, Entwicklungshilfe und Start-Up in einem? Da kann ich nur begeistert sein!
  2. Malen: Das ist mein neuestes Bild; Acryl auf Aquarellpapier.
  3. Frühlingsblumen: Frühling ist einfach meine Jahreszeit und ich freue mich unglaublich, dass jetzt alles wieder ein bisschen bunter wird und duftet!
  4. Selfcare Sunday Podcast: Mein liebster Podcast, den ich zur Zeit höre ist Selfcare Sunday mit Kaley Reed. Es geht um Selbstständigkeit, Start-Ups, Selbstliebe und andere Themen, mit denen man sich so in seinen 20ern herumschlägt. Naja und wahrscheinlich auch später noch.
  5. Earl Grey mit Kandis und einem Schuss Milch: Kürzlich habe ich Earl Grey Tee mit ein bisschen Milch und Kandis wieder für mich entdeckt. Nicht, dass Instant-Cappuccino und Chai Lattes nicht immer noch auf dem Programm stünden, aber irgendwie fühle ich mich gerade auch ab und zu ganz gerne very British (Brexit zum Trotz).
  6. Project Womankind: Das Projekt des australischen Curvy-Models Jessica Vander Leahy habe ich auch durch einen Podcast entdeckt, und finde es wahnsinnig inspirierend und mutig. Durch Videos, Artikel, Fotostrecken, Interviews und Geschichten von ganz verschiedenen Frauen, möchte Project Womankind zeigen, wie vielfältig Schönheit sein kann und wie schön Stärke und gegenseitige Unterstützung sein kann.