Paris Design Week: Décoration en Français

Endlich Paris! Es hat wirklich viel zu lange gedauert, bis ich, als großer Französisch-Fan, es nun doch einmal nach Paris geschafft habe. „Leider“ werde ich noch einmal hin müssen, denn wirklich viel von der Stadt (und ihrer Kunst!) gesehen habe ich leider nicht, aber zumindest einen ersten souffle de Paris konnte ich schon einmal schnuppern.

Die Architektur ist wirklich zum Verlieben, was fast darüber hinweg tröstet, dass Kaffee wirklich très très cher ist! Probieren muss man trotzdem einmal und wer das obligatorische Croissant schon verspeist hat, dem kann ich die Circus Bakery mit ihren Cinnamon Buns als nächste Station empfehlen;)

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Die meiste Zeit habe ich auf der Designmesse Maison & Objet verbracht, da ich meine aktuelle Praktikums-Firma dorthin begleiten durfte. Ich konnte nicht einmal alle Stände in der Halle anschauen, in der wir selbst waren, denn auch dort gab es einfach schon viel zu viele schöne Dinge und tolle Designs!

Also dann Paris, à la prochaine fois!

Berlin Calling

Ich werde zwar im Winter längere Zeit in der Hauptstadt verbringen und freue mich schon sehr darauf, aber…naja, Winter eben… und da oben ist es schon noch etwas kälter! Also dachte ich, schaue ich mir Berlin doch schon einmal im Sommer an, um die Stadt vorab noch in ein sonnigeres Licht zu rücken. Funktioniert hat das auf jeden Fall (auch wenn ich mir einen Pulli kaufen musste; es war jetzt schon kälter als erwartet), denn ich habe schon ein paar ganz tolle Ecken gefunden, an denen ich mich schon jetzt wie zu Hause fühlen konnte. Außerdem konnte ich auch ein paar sehr liebe Menschen besuchen, mit denen jede Stadterkundung natürlich noch mehr Spaß macht!

 

Wer hätte gedacht, dass man in Neukölln so schöne Spaziergänge machen kann?

 

Und ein bisschen Kultur, direkt beim Bahnhof Zoo: Ab zur Helmut Newton Foundation!

I’ll be back soon:)

Nordliebe Hamburg

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Der Norden hat es mir sowieso angetan und Hamburg stand schon lange auf meiner Liste mit Wunsch-Reisezielen. Endlich kann ich die Hansestadt nun von meiner Liste streichen – wobei ich ja eigentlich schon gerne noch einmal hin würde. Drei Tage sind auf jeden Fall zu kurz für diese Stadt, aber lohnen sich auch schon sehr. Also, für alle Kurzurlauber: auf nach HH!

Obwohl die typischen Touristen-Ziele natürlich auch nicht umsonst überall empfohlen werden, würde ich auf jeden Fall empfehlen, sich einfach mal ein Viertel herauszupicken, und zu Fuß auf Expedition zu gehen. Dabei findet man sowieso immer die tollsten Orte und man bekommt viel mehr das Gefühl, nicht nur ein Tourist zu sein, sondern richtig im Stadtleben anzukommen.

Hier noch ganz zentral und nahe der Speicherstadt: Das Zeit Café. Schöne Ausstattung, echtes Hamburg-Flair durch Portraits von bekannten Kindern oder Besuchern der Stadt, und jede Menge zu lesen natürlich. Dabei aber trotzdem noch günstig und der Moccachino-Schaum ist auch super.

Absolut verliebt habe ich mich in Eppendorf. So, wie die ganzen Boutiquen, Cafés und wunderschönen Häuser in diesem Stadtteil aussehen, habe ich mir ehrlich gesagt immer Paris vorgestellt. Dienstags und Freitags ist ein riesiger Wochenmarkt, der Isenmarkt, bei dem man gar nicht weiß, wohin man zuerst schauen soll. Oder vielleicht eher riechen? Blumen und Gebäck duften da nämlich um die Wette.

Apropos Gebäck: Hamburgs Klassiker ist das Franzbrötchen, ein Hefegebäck mit Zimt, das ähnlich wie ein Croissant aussieht. Um ganz ehrlich zu sein, wollte ich das unbedingt probieren, weil in der Zeitenwende-Trilogie von Carmen Korn, die ja in Hamburg spielt, eine der Hauptpersonen auch immer Franzbrötchen isst. Und an die könnte ich mich wirklich gewöhnen, Zimt-Fan, der ich bin!

Zu Eppendorf muss man natürlich auch sagen, dass dort nicht alles ganz billig ist. Mit ‚VAU‘ habe ich meine absolute Traum-Boutique gefunden. Ganz im Ernst, ich hätte gerne alles daraus gekauft und sie haben dort genau die Marken, von denen ich auch sonst ständig träume. Von Samsoe&Samsoe über Ba&sh bis Acne Studios ist alles dabei und man sieht, dass in den Store wirklich viel Liebe hinein gesteckt wurde. Meine Augen waren tatsächlich ein bisschen feucht, als ich (ohne Einkaufstüte) wieder gehen musste, aber sobald ich meinen Studienabschluss und dann (irgendwann, hoffentlich) einen entsprechenden Job habe, wird das Gehalt ganz bestimmt hier investiert.

Planten und Blomen ist zwar auch ein Klassiker, aber das auch zu Recht. Der Park gegenüber den Messehallen ist wirklich wahnsinnig schön; alles blüht sogar einen japanischen Garten gibt es. Der perfekte Ort, um die Sonne zu genießen, die entgegen aller Klischees, viel für uns geschienen hat in Hamburg.

Zu schade, dass ich vom jüdischen Café Leonar im Grindelviertel nicht mehr Bilder habe; den grünen Kräuter-Hummus hätte ich euch gerne gezeigt! Im Bild rechts unten seht ihr mich nur beim Postkarten schreiben. Im ganzen Café sind Bücher über Israel und das Judentum ausgelegt, damit die Gäste auch etwas zu lesen haben, so lange sie auf ihr (super leckeres) Essen warten. Die Stimmung dort ist lebhaft und herzlich, die Dekoration bringt noch ein bisschen mehr Israel-Feeling hinein und auch in den umliegenden Straßen gibt es unzählige Bars, Restaurants und auch einfach schöne Wohngegenden zu entdecken.

Unser Air-BnB selbst war im Stadtteil Horn, wo wir die liebste Gastgeberin aller Zeiten hatten. Schön war es also, aber abgeschlossen ist das Kapitel Hamburg bestimmt noch nicht ganz. Dazu gibt es noch zu viel zu entdecken im Norden und zu viele Flohmärkte, für die die Zeit nicht mehr gereicht hat…♥

 

Life Lately in Pictures + Turning 22

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Ein großes  Merci und gros bisous noch einmal an meine lieben Freunde, meinen Freund und meine Familie an dieser Stelle für einen schönen 22. Geburtstag und die vielen gemeinsamen Jahre, die hoffentlich noch mit ihnen allen kommen werden!

[Ohrringe: Aesthetic Collection, Dragus Piercing: Nootka; Parfum: Jil Sander, Evergreen]

A Sunday in Switzerland

Grüezi! Letzte Woche sind wir sonntags nach Zürich gefahren, vor allem um den Weihnachtsmarkt zu sehen. Die Stadt ist aber an sich wahnsinnig schön: unzählige kleine Gässchen, alte Gebäude (besonders schön ist das Opernhaus!), Brücken über den Fluss und traumhafte Boutiquen für Schaufensterbummel! Leider war an genau diesem Tag ein richtiger Sturm und es wollte gar nicht mehr aufhören zu regnen, was natürlich nicht gerade ideal war. Aber auch in Zürich gibt es ja Cafés und heiße Schoki, um vor dem Wetter draußen zu fliehen;) Gelohnt hat es sich trotzdem und wir kommen auf jeden Fall einmal bei Sonnenschein wieder.

Up on the mountains

In der letzten Woche bevor die Uni nun wieder startet, habe ich mich spontan zu einem Kurzurlaub in Oberstaufen im Allgäu überreden lassen, um dort Wandern zu gehen. Okay…Ich war bisher genau einmal auf einem Berg und das ist nun auch schon fünf Jahre her. Und was genau hat es bitte im Allgäu? Moment, sind wir dann in Bayern??

Natürlich waren es nachher trotzdem schöne Tage, obwohl es nicht unbedingt ein Urlaub war, wie ich ihn normalerweise geplant hätte. Aber nur so kann man schließlich neues entdecken, nicht? Wir hatten Sonnenschein, sogar ich habe die Wandertour überlebt (ohne Muskelkater sogar!), unser Zimmer war schön und die Betten bequem und im Dorf selbst hat es viele süße kleine Geschäfte. Eine Freundin hatte mir zuvor das Blaue Haus, ein Café dort, empfohlen – ich kann die Empfehlung nur weitergeben;)

Das einzige, was etwas schade ist, ist die sagen wir mal eingeschränkte Auswahl an vegetarischen Gerichten (Allgäuer Küche eben, mein Freund war im Himmel!) und, dass viele Geschäfte generell nur zum Schaufensterbummel geeignet sind und weniger zum tatsächlichen Einkauf, da man dort schon auf eine bestimmte touristische Zielgruppe eingestellt ist.

Aber ich möchte mich jetzt nicht beschweren, schließlich haben auch mein Freund und ich uns etwas Luxus gegönnt: Eine halbe Stunde Massage im Thermalbad in Oberstaufen. Das war das erste Mal, dass ich bei einer professionellen Massage war und es war wirklich toll; auch weil ich eine super nette und lustige Masseurin hatte. Wiederholungsbedarf!