Nordliebe Hamburg

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Der Norden hat es mir sowieso angetan und Hamburg stand schon lange auf meiner Liste mit Wunsch-Reisezielen. Endlich kann ich die Hansestadt nun von meiner Liste streichen – wobei ich ja eigentlich schon gerne noch einmal hin würde. Drei Tage sind auf jeden Fall zu kurz für diese Stadt, aber lohnen sich auch schon sehr. Also, für alle Kurzurlauber: auf nach HH!

Obwohl die typischen Touristen-Ziele natürlich auch nicht umsonst überall empfohlen werden, würde ich auf jeden Fall empfehlen, sich einfach mal ein Viertel herauszupicken, und zu Fuß auf Expedition zu gehen. Dabei findet man sowieso immer die tollsten Orte und man bekommt viel mehr das Gefühl, nicht nur ein Tourist zu sein, sondern richtig im Stadtleben anzukommen.

Hier noch ganz zentral und nahe der Speicherstadt: Das Zeit Café. Schöne Ausstattung, echtes Hamburg-Flair durch Portraits von bekannten Kindern oder Besuchern der Stadt, und jede Menge zu lesen natürlich. Dabei aber trotzdem noch günstig und der Moccachino-Schaum ist auch super.

Absolut verliebt habe ich mich in Eppendorf. So, wie die ganzen Boutiquen, Cafés und wunderschönen Häuser in diesem Stadtteil aussehen, habe ich mir ehrlich gesagt immer Paris vorgestellt. Dienstags und Freitags ist ein riesiger Wochenmarkt, der Isenmarkt, bei dem man gar nicht weiß, wohin man zuerst schauen soll. Oder vielleicht eher riechen? Blumen und Gebäck duften da nämlich um die Wette.

Apropos Gebäck: Hamburgs Klassiker ist das Franzbrötchen, ein Hefegebäck mit Zimt, das ähnlich wie ein Croissant aussieht. Um ganz ehrlich zu sein, wollte ich das unbedingt probieren, weil in der Zeitenwende-Trilogie von Carmen Korn, die ja in Hamburg spielt, eine der Hauptpersonen auch immer Franzbrötchen isst. Und an die könnte ich mich wirklich gewöhnen, Zimt-Fan, der ich bin!

Zu Eppendorf muss man natürlich auch sagen, dass dort nicht alles ganz billig ist. Mit ‚VAU‘ habe ich meine absolute Traum-Boutique gefunden. Ganz im Ernst, ich hätte gerne alles daraus gekauft und sie haben dort genau die Marken, von denen ich auch sonst ständig träume. Von Samsoe&Samsoe über Ba&sh bis Acne Studios ist alles dabei und man sieht, dass in den Store wirklich viel Liebe hinein gesteckt wurde. Meine Augen waren tatsächlich ein bisschen feucht, als ich (ohne Einkaufstüte) wieder gehen musste, aber sobald ich meinen Studienabschluss und dann (irgendwann, hoffentlich) einen entsprechenden Job habe, wird das Gehalt ganz bestimmt hier investiert.

Planten und Blomen ist zwar auch ein Klassiker, aber das auch zu Recht. Der Park gegenüber den Messehallen ist wirklich wahnsinnig schön; alles blüht sogar einen japanischen Garten gibt es. Der perfekte Ort, um die Sonne zu genießen, die entgegen aller Klischees, viel für uns geschienen hat in Hamburg.

Zu schade, dass ich vom jüdischen Café Leonar im Grindelviertel nicht mehr Bilder habe; den grünen Kräuter-Hummus hätte ich euch gerne gezeigt! Im Bild rechts unten seht ihr mich nur beim Postkarten schreiben. Im ganzen Café sind Bücher über Israel und das Judentum ausgelegt, damit die Gäste auch etwas zu lesen haben, so lange sie auf ihr (super leckeres) Essen warten. Die Stimmung dort ist lebhaft und herzlich, die Dekoration bringt noch ein bisschen mehr Israel-Feeling hinein und auch in den umliegenden Straßen gibt es unzählige Bars, Restaurants und auch einfach schöne Wohngegenden zu entdecken.

Unser Air-BnB selbst war im Stadtteil Horn, wo wir die liebste Gastgeberin aller Zeiten hatten. Schön war es also, aber abgeschlossen ist das Kapitel Hamburg bestimmt noch nicht ganz. Dazu gibt es noch zu viel zu entdecken im Norden und zu viele Flohmärkte, für die die Zeit nicht mehr gereicht hat…♥

 

Life Lately in Pictures + Turning 22

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Ein großes  Merci und gros bisous noch einmal an meine lieben Freunde, meinen Freund und meine Familie an dieser Stelle für einen schönen 22. Geburtstag und die vielen gemeinsamen Jahre, die hoffentlich noch mit ihnen allen kommen werden!

[Ohrringe: Aesthetic Collection, Dragus Piercing: Nootka; Parfum: Jil Sander, Evergreen]

A Sunday in Switzerland

Grüezi! Letzte Woche sind wir sonntags nach Zürich gefahren, vor allem um den Weihnachtsmarkt zu sehen. Die Stadt ist aber an sich wahnsinnig schön: unzählige kleine Gässchen, alte Gebäude (besonders schön ist das Opernhaus!), Brücken über den Fluss und traumhafte Boutiquen für Schaufensterbummel! Leider war an genau diesem Tag ein richtiger Sturm und es wollte gar nicht mehr aufhören zu regnen, was natürlich nicht gerade ideal war. Aber auch in Zürich gibt es ja Cafés und heiße Schoki, um vor dem Wetter draußen zu fliehen;) Gelohnt hat es sich trotzdem und wir kommen auf jeden Fall einmal bei Sonnenschein wieder.

Up on the mountains

In der letzten Woche bevor die Uni nun wieder startet, habe ich mich spontan zu einem Kurzurlaub in Oberstaufen im Allgäu überreden lassen, um dort Wandern zu gehen. Okay…Ich war bisher genau einmal auf einem Berg und das ist nun auch schon fünf Jahre her. Und was genau hat es bitte im Allgäu? Moment, sind wir dann in Bayern??

Natürlich waren es nachher trotzdem schöne Tage, obwohl es nicht unbedingt ein Urlaub war, wie ich ihn normalerweise geplant hätte. Aber nur so kann man schließlich neues entdecken, nicht? Wir hatten Sonnenschein, sogar ich habe die Wandertour überlebt (ohne Muskelkater sogar!), unser Zimmer war schön und die Betten bequem und im Dorf selbst hat es viele süße kleine Geschäfte. Eine Freundin hatte mir zuvor das Blaue Haus, ein Café dort, empfohlen – ich kann die Empfehlung nur weitergeben;)

Das einzige, was etwas schade ist, ist die sagen wir mal eingeschränkte Auswahl an vegetarischen Gerichten (Allgäuer Küche eben, mein Freund war im Himmel!) und, dass viele Geschäfte generell nur zum Schaufensterbummel geeignet sind und weniger zum tatsächlichen Einkauf, da man dort schon auf eine bestimmte touristische Zielgruppe eingestellt ist.

Aber ich möchte mich jetzt nicht beschweren, schließlich haben auch mein Freund und ich uns etwas Luxus gegönnt: Eine halbe Stunde Massage im Thermalbad in Oberstaufen. Das war das erste Mal, dass ich bei einer professionellen Massage war und es war wirklich toll; auch weil ich eine super nette und lustige Masseurin hatte. Wiederholungsbedarf!

2 jours à Strasbourg

Dieses Jahr hat es leider nicht für einen richtigen Urlaub gereicht, aber einen kleinen Kurztrip nach Frankreich haben wir uns trotzdem noch gegönnt und waren für eine Übernachtung in Straßburg. Da ich sowieso am liebsten Städtereisen mache, war das also auch toll! Man muss also gar nicht immer weit oder für lange Zeit wegfahren; auch in der Umgebung findet man immer wieder schöne Städte und Orte, die man entdecken kann. Hier ein paar Bilder unserer deux jours à Strasbourg:

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Straßburg ist übrigens ein richtiges Shoppingparadies! Auch wenn es dieses Mal nur Windowshopping war, einfach magnifique!
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Auch wenn wir eine Weile suchen mussten, Chai Latte gibt es zum Glück auch in Frankreich! [Bluse von Mango]
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Straßburg hat wunderschöne Architektur zu bieten…
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…und auch viel sakrale Kunst, egal ob Buntglasfenster…
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…oder Gemälde.

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Im Viertel La Petite France
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Bisous!

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Hoffentlich habt ihr ein bisschen Lust auf das französische savoir vivre und das Elsass und Straßburg im Besonderen bekommen:)

À bientôt:*

Ciao Firenze

Vor knapp zwei Wochen hieß es Koffer packen und los ging es zur Studien-Exkursion nach Florenz. 6 Tage lang rannten wir von Kirche zu Kloster zu Museum und wieder weiter zur nächsten Kirche. Aber beschweren möchte ich mich hier auch nicht – ja es war viel, es gibt Noten dafür und ich könnte mir auch schöneres vorstellen als Referate zu halten, aber wenn sich das Ganze in Italien abspielt ist das doch ein ziemlich großer Pluspunkt!

Am schönsten wäre es aber gewesen, wenn meine Lieben von zu Hause das alles auch hätten sehen können!:)

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Meine persönlichen Highlights waren tatsächlich das alte Dominikanerkloster San Marco, in dem wunderschöne Fresken aus dem 15. Jahrhundert zu finden sind, und die Primavera von Botticelli in den Uffizien – ich kannte das Bild zwar schon davor, aber wenn man dann direkt davor steht ist es einfach nochmal etwas ganz anderes…

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den wunderschönen Sonnenschein in der Toscana darf man natürlich auch nicht vergessen – aber trotzdem ist es auch immer wieder gut nach Hause zu kommen:)

Ciao e a presto:*

 

Eileen