When in doubt… just make your own Fashion: Knitting Love/ toujours_en_laine

 

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Auch wenn ich hier schon eine Weile nichts mehr geschrieben habe, war ich nicht ganz untätig. Mal abgesehen von Bachelorarbeit, Umzug, Praktikum und solchen ‚Nebensächlichkeiten‘ habe ich (mal wieder) ein neues Kreativprojekt gestartet. So kommt es, dass die letzten Stücke, die zu meiner Garderobe dazugekommen sind, selbstgemacht – genauer gesagt, gestrickt – sind. Ich gebe es zu, da gibt es noch viel zu lernen, aber irgendwie bin ich auf den Geschmack gekommen;)

Ein paar handknitted pieces könnt ihr auch in Zukunft auf Instagram unter @toujours_en_laine finden.

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Favourite DIY-Bodyscrub

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Das beste Scrub, das ich je zusammengemischt habe: Alles was ihr braucht ist Kaffeepulver (beziehungsweise Kaffeesatz, dann könnt ihr noch ein bisschen Resteverwertung machen wenn ihr Filterkaffee trinkt), Kokosöl, Zucker und Zitronensaft. Fürs Gesicht geht das Peeling natürlich auch, aber ich nehme es meistens als Bodyscrub beim Duschen. Das tolle ist, dass es die Haut nicht nur super weich macht, sondern man wegen dem Öl danach auch gar keine Bodylotion mehr auftragen muss. Ich mache immer gleich ein großes Glas voll, aber für eine Anwendung zum Testen braucht ihr:

  • 2 EL Kaffeepulver/-satz
  • 2 EL geschmolzenes Kokosöl
  • 1 EL Zucker
  • zwei Spritzer Zitronensaft

Falls ihr doch eine größere Portion macht könnt ihr das Glas entweder gleich im Bad aufbewahren, oder falls ihr es in den Kühlschrank stellt müsst ihr es vor dem Anwenden noch eine Weile wieder aufwärmen lassen; das Kokosöl wird dann nämlich wieder fest.

Hope you like it:)

 

Berlin Calling

Ich werde zwar im Winter längere Zeit in der Hauptstadt verbringen und freue mich schon sehr darauf, aber…naja, Winter eben… und da oben ist es schon noch etwas kälter! Also dachte ich, schaue ich mir Berlin doch schon einmal im Sommer an, um die Stadt vorab noch in ein sonnigeres Licht zu rücken. Funktioniert hat das auf jeden Fall (auch wenn ich mir einen Pulli kaufen musste; es war jetzt schon kälter als erwartet), denn ich habe schon ein paar ganz tolle Ecken gefunden, an denen ich mich schon jetzt wie zu Hause fühlen konnte. Außerdem konnte ich auch ein paar sehr liebe Menschen besuchen, mit denen jede Stadterkundung natürlich noch mehr Spaß macht!

 

Wer hätte gedacht, dass man in Neukölln so schöne Spaziergänge machen kann?

 

Und ein bisschen Kultur, direkt beim Bahnhof Zoo: Ab zur Helmut Newton Foundation!

I’ll be back soon:)

le look d’aujourd’hui + mon nouveau Nutella Bag

 

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Life lately … in Pictures

 

Hier auch ein paar Impressionen von einer Messe am Wochenende, bei der ich helfen durfte, einen Stand zu betreuen:

Das wunderschöne Porzellan ist von der Marke MAOMI aus Mannheim, die nicht nur Waren in einem zeitlosen und eleganten Stil produzieren, sondern auch bei allen Produkten eine faire und nachhaltige Herstellung garantieren können. Love it! Auf meiner Wunschliste für Weihnachten ist die Cappuccino-Tasse im Ton Greige-Ecru schon gedanklich vermerkt;)

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On my mind: über Komfortzonen und neue Kapitel

Meistens schreibe ich hier nicht über mich persönlich, sondern lieber über andere Menschen und Mode natürlich. Jetzt ist es aber mal wieder Zeit für eine Ausnahme, denn bestimmt bin ich nicht die Einzige, die diese Situation kennt.
Gerade passiert wahnsinnig viel und vor allem passiert es wahnsinnig schnell. Der Abschluss ist nur noch ein paar Wochen entfernt, jede Woche in den kommenden Monaten ist bereits irgendwie verplant und obwohl alles auch total aufregend ist, ist es einfach super beängstigend.
Auf der einen Seite freue ich mich wahnsinnig auf zwei tolle Praktika, die ich an Land ziehen konnte und die mir das Gefühl geben: Hey, jetzt geht es langsam richtig los! Andererseits heißt das, dass sich alles verändern wird. Und obwohl ich schon sehr lange sage, dass ich endlich in eine größere Stadt ziehen möchte – was auch immer noch so ist – heißt das auch, ganz viel Gewohntes und Geliebtes zurückzulassen. Ein Neuanfang ist immer schwer, und es war nicht der erste, den ich hier gemacht habe.
Er hat sich gelohnt, denn ich habe viel erlebt, gelernt und ganz besondere Menschen getroffen. Aber wenn ich daran denke, nicht mehr mehrmals die Woche meine Mädels zu sehen, denen ich wirklich alles sagen kann, dann möchte ich nur rufen: Kommt mit, ihr könnt mich doch nicht alleine lassen! Und so geht es mir natürlich auch noch mit viel mehr Menschen.
So ist das mit den Komfortzonen. Man hat sich eingerichtet und ist vielleicht nicht mit allem 100 Prozent zufrieden, träumt von noch ganz anderen, großen Dingen. Aber in dieser vertrauten Umgebung, die man sich ja auch erstmal einrichten musste, fühlt man sich zumindest sicher. Solange ich nicht ausbreche und ganz neue Projekte angehe, kann ich bei diesen Projekten ja auch nicht scheitern. In meinen Träumen sind sie dann weit entfernt, aber ich habe die Sicherheit, dass ich nicht mit schlechten Erfahrungen oder Absagen konfrontiert werde.
Und was nun? Naja, es bleibt eigentlich nur der Sprung ins kalte Wasser. Denn wenn ich den nicht machen würde, würde ich es irgendwann bereuen. Und das Gefühl, sich so richtig ins Leben zu stürzen ist BEÄNGSTIGEND, aber irgendwie auch schön. Denn genau darum geht es wahrscheinlich; dieser Angst zu begegnen und dann das Beste daraus zu machen, oder?

 

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