Vintage Jeans…Jacket

Die Jeansjacke gehört zum Frühsommer wie das Topping zum Frozen Joghurt, das ist wohl klar. Ich mag es persönlich gar nicht, wenn Jacken sehr eng geschnitten sind, deswegen ist diese Oversize Jeansjacke mit Fransen der perfekte Begleiter für mich an Sommerabenden. Sie ist von Mango und ich habe sie für acht Euro second Hand gekauft – also ich finde, diese Investition hat sich gelohnt;)


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Life Lately + What to read?


What else?…

Vor ein paar Tagen bin ich auf Mirna Funks Kolumne „Jüdisch heute“ für Vogue Online gestoßen und bin ganz begeistert! Da ich leider schon alle Beiträge durchgelesen habe, werde ich wohl ihren Roman „Winternähe“ besorgen müssen.

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Foto: Vogue.de/ Copyright@ Dafy Hagai

Außerdem habe ich eine tolle Interviewreihe gefunden unter „hellosun.nyc/features“, in denen tolle und inspirierende Frauen aus New York von ihrem Umgang mit alltäglichen Problemen, Stress, Ängsten, psychischen und physischen Herausforderungen erzählen. Unbedingt rein schauen! Besonders das Gespräch mit dem deutschen Model Nane Feist hat mir sehr gefallen.

Und hier noch ein paar empfehlenswerte Bücher, die ich in den letzten Wochen gelesen habe:

  • Dolly Alderton: Everything I know About Love
  • Ferdinand von Schirach: Schuld
  • Elena Ferrante: Die Geschichte des verlorenen Kindes
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Foto: irishtatler.com

À bientôt!

 

 

Stylecrush: Bea Fagerholt + Get the Look

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Foto: rudolphcare.dk

Für die Rubrik Stylecrush geht es mal wieder nach Skandinavien; genauer gesagt nach Dänemark zu Bea Fagerholt, die seit Jahren als Redakteurin im Fashion- und Beautybereich arbeitet und mit ihrer Freundin Liv Winther zusammen den Blog tothemoonhoney.com schreibt. In diesem neuesten Projekt geht es zwar auch um Lifestyle-Themen, aber immer im Zusammenhang mit Mutterschaft, da Bea den Blog während ihres Mutterschafts-Urlaubs startete. Immer elegant, aber bequem und fast nie geschminkt, wurde Bea selbst auch schon häufig interviewt. Kein Wunder, wenn man sich ihre Looks anschaut (und erst ihr süßes Baby Frank!)

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Foto: alt.dk
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Foto: atelierdore.com

Get the Look:

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Handgestrickter rosa Pullover von ganni.com
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Runde Sonnenbrille von otherstories.com
Skall+studio,+Cereal+dress,+2.200+kr
Cereal Dress in Linen von skallstudio.com

 

 

Sommer Vorfreude und Dream Essentials

Das Wetter hat es noch nicht so ganz mitbekommen, aber theoretisch steht ja demnächst der Sommer vor der Tür. Ich kann es auf jeden Fall kaum erwarten, endlich wieder luftige Kleider und offene Schuhe zu tragen, abends auf der Terrasse zu sitzen mit den Freundinnen, Picknicks zu machen und und und…

Bis dahin ist zwar noch eine Abschlussarbeit zu schreiben und noch mehr als genug andere Abgaben und Termine, aber es kann ja nie schaden, ein bisschen Ausschau nach toller Sommermode zu halten, oder?

Hier ein paar Lieblinge, von denen ich dann für die Sommer-Garderobe träumen kann:

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Außer in Skall Studio bin ich auch in die Designs von Rodebejer ganz verliebt! Der Irmeline Rock hat es mir dabei besonders angetan mit seinem floralen Muster und passender Bluse… (Foto: rodebejer.com)

Sonst möchte ich noch unbedingt eine Dinnerparty für meine Mädels geben, wenn es warm genug ist, um draußen zu sitzen und der ein oder andere Städtetrip darf dann auch noch nicht fehlen!

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Foto: pinterest @harper arrow
pinterest @condé nast traveller uk
pinterest @condé nast traveller uk

Naja, wenn er denn eben irgendwann kommt, der Sommer:)

Simplest Cookies with a little ‚Wake-me-up‘

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Die Wake-me-up Zutat in diesen Keksen war das Koa-Wach-Pulver, das ich statt normalem Kakaopulver genommen habe. Diese Kakaosorte (gibt es z.B. bei DM) soll ja ähnlich wach machen wie Kaffee. Ehrlich gesagt esse ich die Kekse auch nachts noch und schlafe trotzdem gut, aber vielleicht, wenn man ganz viele davon isst?…

Natürlich könnt ihr auch herkömmliches Kakaopulver nehmen; bei diesem hier bringt das Koa-Wach aber noch die gewünschte Zimt und Kardamom-Note hinein. Sonst einfach eine Prise von beidem noch zusätzlich zum Teig dazu geben.

Ganz easy sind sie so oder so zu machen und ihr braucht für ein volles Backblech:

  • eine Tasse Buchweizenmehl
  • 3 EL feine Haferflocken
  • 3 EL Kokosblütenzucker
  • 1/2 Tasse Margarine
  • 1 Prise Salz
  • 2 geh. EL Koawachpulver (oder Kakaopulver mit einer Prise Zimt und Kardamom)
  • 1 Ei

Das ganze mit den Händen gut verkneten, eine Weile kalt stellen, dann den Teig ausrollen, Kekse ausstechen und im vorgeheizten Backofen 12-15 Minuten bei 180° backen. Bon appétit!

Today’s Outfit: High-Neck-Blouse

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Weil sie mich ein bisschen an die Cereal Blouse von Skall Studio erinnert hat (Beitrag folgt;)) musste ich diese hochgeschlossene Bluse von Mango unbedingt haben. Sie ist fein gestreift, hinten am Hals zum Knöpfen, hat leicht geraffte Ärmel und Stickereien am Ärmelabschluss. Gefunden habe ich sie auf Kleiderkreisel. Die Jeans ist ebenfalls von Mango und die Schuhe habe ich mit einer Freundin getauscht; die hatte sie glaube ich bei Topshop bestellt;)

 

Nordliebe Hamburg

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Der Norden hat es mir sowieso angetan und Hamburg stand schon lange auf meiner Liste mit Wunsch-Reisezielen. Endlich kann ich die Hansestadt nun von meiner Liste streichen – wobei ich ja eigentlich schon gerne noch einmal hin würde. Drei Tage sind auf jeden Fall zu kurz für diese Stadt, aber lohnen sich auch schon sehr. Also, für alle Kurzurlauber: auf nach HH!

Obwohl die typischen Touristen-Ziele natürlich auch nicht umsonst überall empfohlen werden, würde ich auf jeden Fall empfehlen, sich einfach mal ein Viertel herauszupicken, und zu Fuß auf Expedition zu gehen. Dabei findet man sowieso immer die tollsten Orte und man bekommt viel mehr das Gefühl, nicht nur ein Tourist zu sein, sondern richtig im Stadtleben anzukommen.

Hier noch ganz zentral und nahe der Speicherstadt: Das Zeit Café. Schöne Ausstattung, echtes Hamburg-Flair durch Portraits von bekannten Kindern oder Besuchern der Stadt, und jede Menge zu lesen natürlich. Dabei aber trotzdem noch günstig und der Moccachino-Schaum ist auch super.

Absolut verliebt habe ich mich in Eppendorf. So, wie die ganzen Boutiquen, Cafés und wunderschönen Häuser in diesem Stadtteil aussehen, habe ich mir ehrlich gesagt immer Paris vorgestellt. Dienstags und Freitags ist ein riesiger Wochenmarkt, der Isenmarkt, bei dem man gar nicht weiß, wohin man zuerst schauen soll. Oder vielleicht eher riechen? Blumen und Gebäck duften da nämlich um die Wette.

Apropos Gebäck: Hamburgs Klassiker ist das Franzbrötchen, ein Hefegebäck mit Zimt, das ähnlich wie ein Croissant aussieht. Um ganz ehrlich zu sein, wollte ich das unbedingt probieren, weil in der Zeitenwende-Trilogie von Carmen Korn, die ja in Hamburg spielt, eine der Hauptpersonen auch immer Franzbrötchen isst. Und an die könnte ich mich wirklich gewöhnen, Zimt-Fan, der ich bin!

Zu Eppendorf muss man natürlich auch sagen, dass dort nicht alles ganz billig ist. Mit ‚VAU‘ habe ich meine absolute Traum-Boutique gefunden. Ganz im Ernst, ich hätte gerne alles daraus gekauft und sie haben dort genau die Marken, von denen ich auch sonst ständig träume. Von Samsoe&Samsoe über Ba&sh bis Acne Studios ist alles dabei und man sieht, dass in den Store wirklich viel Liebe hinein gesteckt wurde. Meine Augen waren tatsächlich ein bisschen feucht, als ich (ohne Einkaufstüte) wieder gehen musste, aber sobald ich meinen Studienabschluss und dann (irgendwann, hoffentlich) einen entsprechenden Job habe, wird das Gehalt ganz bestimmt hier investiert.

Planten und Blomen ist zwar auch ein Klassiker, aber das auch zu Recht. Der Park gegenüber den Messehallen ist wirklich wahnsinnig schön; alles blüht sogar einen japanischen Garten gibt es. Der perfekte Ort, um die Sonne zu genießen, die entgegen aller Klischees, viel für uns geschienen hat in Hamburg.

Zu schade, dass ich vom jüdischen Café Leonar im Grindelviertel nicht mehr Bilder habe; den grünen Kräuter-Hummus hätte ich euch gerne gezeigt! Im Bild rechts unten seht ihr mich nur beim Postkarten schreiben. Im ganzen Café sind Bücher über Israel und das Judentum ausgelegt, damit die Gäste auch etwas zu lesen haben, so lange sie auf ihr (super leckeres) Essen warten. Die Stimmung dort ist lebhaft und herzlich, die Dekoration bringt noch ein bisschen mehr Israel-Feeling hinein und auch in den umliegenden Straßen gibt es unzählige Bars, Restaurants und auch einfach schöne Wohngegenden zu entdecken.

Unser Air-BnB selbst war im Stadtteil Horn, wo wir die liebste Gastgeberin aller Zeiten hatten. Schön war es also, aber abgeschlossen ist das Kapitel Hamburg bestimmt noch nicht ganz. Dazu gibt es noch zu viel zu entdecken im Norden und zu viele Flohmärkte, für die die Zeit nicht mehr gereicht hat…♥