Light Summer Cake: Zitrone-Buttermilch

Irgendwie hat sich die Sonne gerade wieder verabschiedet, aber als sie noch da war (sprich, zu Beginn der Woche) hat ein leichter, frischer Kuchen perfekt zum Geburtstag meines Freundes gepasst. Weil er sich etwas mit Zitrone gewünscht hat, habe ich mir diese Zitronen-Buttermilch-Torte ausgedacht:

Für den Bisquite:

1 Tasse Vollkornmehl, 1/2 Päkchen Backpulver, eine Prise Salz, 17″ Tasse Margarine, 1/2 Tasse Hafermilch, 1EL Honig

Für die Creme:

1 Tasse Buttermilch, 1/2 Tasse Quark, 1EL Honig, Saft von einer halben Zitrone, ein Päckchen Agar-Agar + für das Topping: abgeriebene Schale von 172 Zitrone und 1/2 Orange, 1-2EL Kokosblütenzucker

So geht’s: Teig-Zutaten verrühren und in einer eingefetteten Form (meine hatte 18cm Durchmesser) für etwa 30 Minuten bei 180° backen. Dann abkühlen lassen.

Dawährend die Creme-Zutaten vermischen, bis auf das Agar-Agar. Das wird kurz mit ein bisschen Wasser aufgekocht, unter die restliche Creme gerührt; dann alles auf dem Kuchenboden verteilen und kalt stellen, damit die Masse fest werden kann. Sobald alles fest und erkaltet ist, mit Citrus-Zeste und Kokosblütenzucker bestreuen. Voilà!

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101 Selfcare Plan

Jeder, der mich kennt, kann bestätigen, dass ich ein riesiger Listen-Enthusiast bin. Ich schreibe Listen für alles und ständige To-Do-Listen. Gibt es ein besseres Gefühl, als erledigte Punkte von einer Liste zu streichen? Okay, ja, ein paar bestimmt. Aber es fühlt sich trotzdem gut an. Mein (ebenfalls ständiger) Podcast-Konsum hat mich nun auf die Idee gebracht, auch mal aufzuschreiben, was mir besonders gut tut. Bei all den To-Dos vergisst man nämlich manchmal die Kleinigkeiten, die einem den Tag dann wieder verschönern. Und wenn ich das nächste Mal einen schlimmen Tag habe und mich irgendwie abends wieder aufpäppeln muss, schaue ich auf meine Liste mit Selfcare Activities. Wobei der Tag ja dafür auch gar nicht mal schlimm gewesen sein muss. Irgendwie startet der Tag auch gleich besser, wenn man weiß, dass man sich heute noch auf etwas freuen kann. Auch wenn es nur ist, sich die Nägel zu lackieren oder Kaffee zu trinken. Allein schon, sich diese Kleinigkeiten bewusst zu machen und dann zu genießen macht schon einen großen Unterschied. Geht es euch auch so? Was sind eure Selfcare Tipps?

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  • Wochenmarkt
  • Coffee Table Books
  • Blumensträuße
  • Nägel lackieren
  • etwas Heißes im Café trinken gehen
  • frische Luft
  • sich beim Sport verausgaben; Tanzen!
  • Haare waschen, ein Bad nehmen (hätte ich nur eine Badewanne…)
  • Peelings und Drybrushing
  • lesen im Bett
  • schlafen in frisch gewaschener Bettwäsche
  • malen, zeichnen, Collagen machen
  • Zimmer umdekorieren, verschönern, ausmisten
  • Duftkerzen
  • Massagen
  • backen
  • Podcasts hören
  • Matilda auf DVD schauen …

In love with…#9

Ein „In love with“ gab es jetzt schon lange nicht mehr hier. Also her damit! Hier ein paar Dinge, die mir in letzter Zeit besonders gefallen:

  1. Nuru Coffee: Wusstet ihr, dass Sara Nuru und ihre Schwester Sali ihr eigenes Unternehmen gegründet haben? Der Erlös des Kaffees kommt äthiopischen Frauen zu Gute, die im Rahmen der Geschäftsstrategie Mikrokredite und Schulungen erhalten, um vor Ort ihre Selbstständigkeit zu sichern. So kommt ein Kreislauf der Verbesserung für die Frauen dort zu stande, mit dem Sara und Sali dem Geburtsland ihrer Eltern etwas zurückgeben wollen. Kaffee, Women Empowerment, Entwicklungshilfe und Start-Up in einem? Da kann ich nur begeistert sein!
  2. Malen: Das ist mein neuestes Bild; Acryl auf Aquarellpapier.
  3. Frühlingsblumen: Frühling ist einfach meine Jahreszeit und ich freue mich unglaublich, dass jetzt alles wieder ein bisschen bunter wird und duftet!
  4. Selfcare Sunday Podcast: Mein liebster Podcast, den ich zur Zeit höre ist Selfcare Sunday mit Kaley Reed. Es geht um Selbstständigkeit, Start-Ups, Selbstliebe und andere Themen, mit denen man sich so in seinen 20ern herumschlägt. Naja und wahrscheinlich auch später noch.
  5. Earl Grey mit Kandis und einem Schuss Milch: Kürzlich habe ich Earl Grey Tee mit ein bisschen Milch und Kandis wieder für mich entdeckt. Nicht, dass Instant-Cappuccino und Chai Lattes nicht immer noch auf dem Programm stünden, aber irgendwie fühle ich mich gerade auch ab und zu ganz gerne very British (Brexit zum Trotz).
  6. Project Womankind: Das Projekt des australischen Curvy-Models Jessica Vander Leahy habe ich auch durch einen Podcast entdeckt, und finde es wahnsinnig inspirierend und mutig. Durch Videos, Artikel, Fotostrecken, Interviews und Geschichten von ganz verschiedenen Frauen, möchte Project Womankind zeigen, wie vielfältig Schönheit sein kann und wie schön Stärke und gegenseitige Unterstützung sein kann.

a little inspiration for the coming week

Fashion/ Photography: In der aktuellen Ausgabe des Madame Magazines ist eine wunderschöne Fotostrecke mit Coco Rocha als Hommage an die große Choreographin Pina Bausch. Coco Rocha ist das perfekte Model, wenn es um das Thema Tanzen geht, da sie selbst jahrelang semi-professionel Irish Dance getanzt hat. Riccardo Vimercati sind hier wirklich ein paar wunderschöne Fotos gelungen!

[Bilder: Madame Magazine]


What to watch: in den letzten Wochen habe ich zum Einen „Baby“ auf Netflix geschaut, eine italienische Mini-Serie über die Nachwuchs-Schickeria Roms, und auch die zweite Staffel von Charité, die man entweder im Fernsehen oder auf der ARD Mediathek schauen kann. Beides kann ich wirklich empfehlen! Ich mag Mini-Serien ohnehin am liebsten; irgendwie schaffen so kurze Serien es meistens, durchgängig ein hohes Niveau und die Spannung zu halten. Aber jetzt bin ich schon mit beidem fertig und möchte einfach sofort noch eine Staffel haben;)

What to listen to: Bei Podcasts habe ich jetzt Leandra Medines Monocycle für mich entdeckt; wo die Man-Repeller-Gründerin persönlichere Themen in eher kurzen Episoden anschneidet. Bei Refinery 29 habe ich eine Folge mit Hanya Yanighara entdeckt, der Autorin von A little Life. Das Buch habe ich ja schon verschlungen, aber die Autorin selbst ist als Persönlichkeit nicht weniger spannend.

What to eat: Na das gleiche wie sonst auch – Kekse! Diese Doppelkekse sind ganz easy und aus natürlichen Zutaten. Sie bestehen aus gemahlenen Mandeln, etwas Buchweizenmehl, Kokosöl, Honig, etwas Salz und Zimt. Zwischen den Schichten ist Aprikosenmarmelade.

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Life in Pictures + Cookie Recipe

Buckwheat-Oat-Cookies with Chocolate Chips:

Das eigentliche Rezept ist von Deliciously Ella’s Instagram Account aber ich habe es ein bisschen variiert, weil ich nicht alle Zutaten genau so da hatte;)

Für ein volles Blech benötigt ihr:

  • 130g Buchweizenmehl
  • 70g zarte Haferflocken
  • 90g Kokosöl
  • 3 gehäufte EL Kokosblütenzucken
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • ein paar EL Wasser für die Konsistenz
  • eine Prise Salz
  • 80g gehackte Zartbitterschokolade
  • optional: eine Handvoll Rosinen

Zunächst alle trockenen Zutaten miteinander vermischen, dann Öl und Wasser unterrühren und zuletzt die Schokoladenstückchen (und die Rosinen) unterheben. Auf dem mit Backpapier ausgelegten Blech den Teig mit zwei Löffeln zu Häufchen formen und im vorgeheizten Backofen bei 170° ca. 12 Minuten backen. Am besten lauwarm naschen!

Little gifts from the kitchen

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nochmal ein kleiner Nachtrag zu Weihnachten und DIY-Geschenken: Egal ob zu Weihnachten oder einem anderen Anlass, oder auch einfach für euch selbst – diese super einfachen Pralinen kommen bestimmt immer gut an und sind aus ganz natürlichen Zutaten hergestellt.

  1.  Getrocknetes Obst mit Zartbitterkuvertüre überzogen und mit Nüssen verziert: funktioniert super mit Aprikosen, Feigen oder Ananasstücken und mit Walnüssen oder Pistazien getoppt.
  2. &3. Dattel-Pralinen, wahlweise mit Zartbitter- oder Vollmilchschokolade überzogen: Für ca. 20 Stück ~ 200g Datteln mit 3 EL Kokosöl, 3 EL Haferflocken, 3 EL gemahlene Haselnüsse pürieren, dann zu kleinen Kugeln formen. Falls die Masse zu krümelig ist, einfach noch ein bisschen Wasser damit vermischen. Die geschmolzene Schokolade (~100g) mit 2 EL gemahlenen Haselnüssen verrühren und die Pralinen darin eintauchen. Auf einem Backpapier trocknen lassen und im Kühlschrank aufbewahren.

Bon appétit!

Easy, comfy Lemon-Oat-Cookies

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Diese Kekse hier sind nicht nur zum (gesunden) Naschen super, sondern ich esse auch gerne ein paar davon, wenn mir gerade ein bisschen übel ist. Hafer beruhigt nämlich den Magen und auch Zitrone ist da ein richtiges Wundermittel. Aber auch wenn es einem gerade bestens geht, kann man mit diesen Lemon-Oat-Cookies nichts falsch machen!

Für ein großes Blech voll:

  • 1 Tasse Mehl
  • 1 Tasse feine Haferflocken
  • 1/2 Tasse Kokosöl
  • 1/4 Tasse Kokoszucker (wer es süßer mag, kann natürlich auch etwas mehr nehmen)
  • eine Prise Zimt
  • eine Prise Salz
  • abgeriebene Schale von einer Zitrone
  • Bei Bedarf noch etwas Wasser/ Zitronensaft zum Kneten

Alle Zutaten gut miteinander verkneten, dann für etwa eine Stunde kaltstellen. Danach ausrollen, ausstechen und bei 180° im vorgeheizten Backofen 10-15 Minuten backen.

Und schon sind sie fertig – easy, oder?:)