Stylecrush: Violette

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Foto: atelierdore.com

Die meisten werden Violette als Make-Up Artist kennen, besonders durch ihre Youtube Tutorials. Ich selbst schminke mich fast gar nicht, und liebe ihre Videos trotzdem! Die Pariserin hat irgendwie einen ganz andern Ansatz, wenn es um Make-Up geht; schließlich kommt sie auch aus der klassischen Kunst und hat mehrere Kunstschulen besucht. Daher kommt vermutlich ihr besonderes Gespür für Farben und Texturen und wenn sie die Produkte mit dem Finger appliziert, verschiedene Nuancen mischt und immer darauf achtet, wie sich die Farbe im Verhältnis zu Licht und Hautton verhält, dann merkt man auch, dass man es mit einer Künstlerin zu tun hat. Obwohl Violette nie eine professionelle Ausbildung als Make-Up Artist hatte, hat sie es mit Hartnäckigkeit und ihrer sympathischen Art geschafft, Global Beauty Director bei Estée Lauder zu werden. Vor wenigen Monaten hat sie für das Traditionshaus auch ihr erstes Parfum kreiert. Seit einigen Jahren schon lebt die Französin in New York und erwartet momentan ihr erstes Kind. Und als ob das nicht schon genug Gründe wären, Violette toll zu finden, hat sie auch in Sachen Mode ein beneidenswertes Gespür. Immer ein bisschen sexy, aber trotzdem bequem; immer ein bisschen elegant, aber dennoch nie zu viel…

Screenshot_2019-03-30 Violette ( violette_fr) • Instagram-Fotos und -Videos.jpg-1
instagram @violette_fr

In love with…#9

Ein „In love with“ gab es jetzt schon lange nicht mehr hier. Also her damit! Hier ein paar Dinge, die mir in letzter Zeit besonders gefallen:

  1. Nuru Coffee: Wusstet ihr, dass Sara Nuru und ihre Schwester Sali ihr eigenes Unternehmen gegründet haben? Der Erlös des Kaffees kommt äthiopischen Frauen zu Gute, die im Rahmen der Geschäftsstrategie Mikrokredite und Schulungen erhalten, um vor Ort ihre Selbstständigkeit zu sichern. So kommt ein Kreislauf der Verbesserung für die Frauen dort zu stande, mit dem Sara und Sali dem Geburtsland ihrer Eltern etwas zurückgeben wollen. Kaffee, Women Empowerment, Entwicklungshilfe und Start-Up in einem? Da kann ich nur begeistert sein!
  2. Malen: Das ist mein neuestes Bild; Acryl auf Aquarellpapier.
  3. Frühlingsblumen: Frühling ist einfach meine Jahreszeit und ich freue mich unglaublich, dass jetzt alles wieder ein bisschen bunter wird und duftet!
  4. Selfcare Sunday Podcast: Mein liebster Podcast, den ich zur Zeit höre ist Selfcare Sunday mit Kaley Reed. Es geht um Selbstständigkeit, Start-Ups, Selbstliebe und andere Themen, mit denen man sich so in seinen 20ern herumschlägt. Naja und wahrscheinlich auch später noch.
  5. Earl Grey mit Kandis und einem Schuss Milch: Kürzlich habe ich Earl Grey Tee mit ein bisschen Milch und Kandis wieder für mich entdeckt. Nicht, dass Instant-Cappuccino und Chai Lattes nicht immer noch auf dem Programm stünden, aber irgendwie fühle ich mich gerade auch ab und zu ganz gerne very British (Brexit zum Trotz).
  6. Project Womankind: Das Projekt des australischen Curvy-Models Jessica Vander Leahy habe ich auch durch einen Podcast entdeckt, und finde es wahnsinnig inspirierend und mutig. Durch Videos, Artikel, Fotostrecken, Interviews und Geschichten von ganz verschiedenen Frauen, möchte Project Womankind zeigen, wie vielfältig Schönheit sein kann und wie schön Stärke und gegenseitige Unterstützung sein kann.

Inspired by… Rachelle Cunningham

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Es ist mal wieder Zeit für ein bisschen Kunst hier bei Lalaleen. Mit Julie Houts hatte ich euch schon einmal eine Illustratorin vorgestellt, und hier haben wir die nächste: Rachelle Cunningham illustriert, malt und designt. Allein schon die Tatsache, dass sie einen Abschluss von der Parsons School of Design hat lässt mich ja schon vor Ehrfurcht erstarren! Ihre Arbeiten sind jedenfalls total vielseitig; sogar eine experimentelle Lingerie-Kollektion, bei der unter anderem echte Blüten verwendet werden, ist Teil ihres Repertoires.

 

Obwohl sie noch so jung ist, konnte Rachelle bereits mit renommierten Häusern wie Oscar de la Renta zusammenarbeiten oder für die Marie Claire illustrieren und hat bereits in zahlreichen Hauptstädten der Welt ausgestellt. Momentan arbeitet sie freiberuflich von Paris aus.

Meine persönlichen Favoriten von Rachel Cunningham sind ihre Illustrationen; hier ein paar Beispiele:

Die Mode wird aber auch nicht vergessen, denn – wie es hier ja meistens ist – einen tollen Look hat Rachelle auch noch! Ob das der Einfluss von Paris ist?…

[Alle Bilder stammen von Rachelles Homepage rachellecunningham.com oder ihrem Instagram Profil @rachellecunning]

a little inspiration for the coming week

Fashion/ Photography: In der aktuellen Ausgabe des Madame Magazines ist eine wunderschöne Fotostrecke mit Coco Rocha als Hommage an die große Choreographin Pina Bausch. Coco Rocha ist das perfekte Model, wenn es um das Thema Tanzen geht, da sie selbst jahrelang semi-professionel Irish Dance getanzt hat. Riccardo Vimercati sind hier wirklich ein paar wunderschöne Fotos gelungen!

[Bilder: Madame Magazine]


What to watch: in den letzten Wochen habe ich zum Einen „Baby“ auf Netflix geschaut, eine italienische Mini-Serie über die Nachwuchs-Schickeria Roms, und auch die zweite Staffel von Charité, die man entweder im Fernsehen oder auf der ARD Mediathek schauen kann. Beides kann ich wirklich empfehlen! Ich mag Mini-Serien ohnehin am liebsten; irgendwie schaffen so kurze Serien es meistens, durchgängig ein hohes Niveau und die Spannung zu halten. Aber jetzt bin ich schon mit beidem fertig und möchte einfach sofort noch eine Staffel haben;)

What to listen to: Bei Podcasts habe ich jetzt Leandra Medines Monocycle für mich entdeckt; wo die Man-Repeller-Gründerin persönlichere Themen in eher kurzen Episoden anschneidet. Bei Refinery 29 habe ich eine Folge mit Hanya Yanighara entdeckt, der Autorin von A little Life. Das Buch habe ich ja schon verschlungen, aber die Autorin selbst ist als Persönlichkeit nicht weniger spannend.

What to eat: Na das gleiche wie sonst auch – Kekse! Diese Doppelkekse sind ganz easy und aus natürlichen Zutaten. Sie bestehen aus gemahlenen Mandeln, etwas Buchweizenmehl, Kokosöl, Honig, etwas Salz und Zimt. Zwischen den Schichten ist Aprikosenmarmelade.

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Instagram Inspiration: My favourite Accounts

Dass Instagram eine mehr als ambivalente Sache ist, ist leider klar. Darum versuche ich auch, nicht gaaanz so viel Zeit damit zu verbringen und auch wirklich nur Leuten zu folgen, die mich wirklich inspirieren und mir ein gutes Gefühl geben – nicht solchen, bei denen man sich schlecht fühlt angesichts des „ach-so-tollen Lebens“, das viele dort präsentieren. Meine liebsten Accounts in der letzten Zeit, bei denen ich immer vorbei schaue, wenn ich ein bisschen Inspiration brauche, wofür auch immer, oder auch nur, wenn ich etwas schönes anschauen will, sind diese hier:

Anne-Victoire Lefèvre

Anne-Victoire Lefèvre ist Französin mit taiwanesischen Wurzeln und ich hätte einfach gerne jeden einzelnen ihrer Looks selbst in meinem Kleiderschrank. Die Commercial Directrice von Michel Vivien, einer französischen Schuhmarke, hat neben den tollsten Sommersprossen und Lippen auch immer wieder schöne Kunstbilder, Architektur und Paris-Schnappschüsse in ihrem Instagram-Repertoire. Mehr über Viki könnt ihr bei Vogue oder Atelier Doré erfahren.


Neverwordless

Hinter den wunderschönen Fotos von Neverwordless steckt Anna Louise, die in Berlin wohnt und dort Literatur, Journalismus und Kommunikation studiert. Die Liebe zu Büchern (und zu Kaffee) ist relativ offensichtlich, wenn man sich ihren Account so anschaut, was aber natürlich ein riesiger Sympathiepunkt ist! Die Fotografien von Neverwordless sind richtige Stimmungsbilder, die auch die verträumten Seiten von Berlin und generell dem Alltag  einfangen. Like it!


Zoe Chan Eayrs

Zoe Chan Eayrs ist Architektin und für mich auch eine wahre Künstlerin. Zusammen mit ihrem Mann Merlin ist Zoe einer der Stars der aktuellen Architekturszene, und zwar nicht nur in ihrer Heimat London, sondern auch in den USA: Auch das New York Times Style Magazine berichtete schon von dem kreativen Traumpaar und seiner besonderen Arbeitsweise. Jedes Haus, das Zoe und Merlin renovieren, wird für diese Zeit auch wirklich ihr Zuhause. Um die besondere Stimmung jedes individuellen Raumes kennenzulernen und allem eine persönliche Note zu verleihen, leben die beiden dort, wo sie arbeiten. So lange, bis sich alles stimmig anfühlt und so, als ob sie selbst gerne dort leben würden. So entstehen ganz außergewöhnliche und traumhafte Wohnungen und Häuser, die immer etwas leicht geheimnisvolles und märchenhaftes haben. Wenn ihr wissen möchtet, wie meine Traum-Wohnung aussieht, dann schaut euch einfach Zoes und Merlins Apartment in London an, wo sie mit ihrer super süßen Tochter wohnen.

 


Constance Arnoult

Noch einmal zurück nach Paris: erst vor kurzem habe ich über die Französinnen und ihren Stil geschrieben, und auch wenn viele behaupten, das je-ne-sais-quoi sei nur ein Klischee, wenn ich an Constance Arnoult denke, kann ich mir das aber nur schwer vorstellen. Die sympathische Französin mit der absolut neidisch machenden honigblonden Mähne ist genau so, wie man sich eine echte Pariserin vorstellt. Außerdem ist ihr Account eine richtige Fundgrube für Vintage-Stores, denn die Event-Managerin der Kosmetik- und Pflegelinie Maison Caulières scheint einfach die besten Vintage-Adressen zu kennen, wie zum Beispiel Gavroche Vintage oder Haute Vintage. Ah, Paris!

Life in Pictures + Cookie Recipe

Buckwheat-Oat-Cookies with Chocolate Chips:

Das eigentliche Rezept ist von Deliciously Ella’s Instagram Account aber ich habe es ein bisschen variiert, weil ich nicht alle Zutaten genau so da hatte;)

Für ein volles Blech benötigt ihr:

  • 130g Buchweizenmehl
  • 70g zarte Haferflocken
  • 90g Kokosöl
  • 3 gehäufte EL Kokosblütenzucken
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • ein paar EL Wasser für die Konsistenz
  • eine Prise Salz
  • 80g gehackte Zartbitterschokolade
  • optional: eine Handvoll Rosinen

Zunächst alle trockenen Zutaten miteinander vermischen, dann Öl und Wasser unterrühren und zuletzt die Schokoladenstückchen (und die Rosinen) unterheben. Auf dem mit Backpapier ausgelegten Blech den Teig mit zwei Löffeln zu Häufchen formen und im vorgeheizten Backofen bei 170° ca. 12 Minuten backen. Am besten lauwarm naschen!

For the lovers of Coffeetable-Books

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Was ist es nur, was ich (und tausende andere Menschen) an Coffeetable-Books so toll finden? Vielleicht ist es einerseits, dass man sie tatsächlich mit kostbaren, entspannten Zeiten verbindet, die nur zum Kaffee trinken und in Büchern blättern gedacht sind? Dass es immer kleine Kunstwerke sind, die da zusammen getragen wurden? Viele Bilder, wenig anspruchsvoller Text, der totale Konzentration erfordert. Themen, die Erinnerungen wachrufen, inspirieren, oder auf ganz neue Dinge aufmerksam machen. Das sind doch schon einmal ein paar gute Gründe.

Außerdem finde ich, dass Coffeetable-Books auch immer tolle Geschenke sind oder auch als Deko für das eigene Zuhause, damit die Freunde etwas haben, um darin zu blättern, während sie auf ihren Kaffee warten;)

Hier seht ihr eine kleine Liste mit Coffeetable-Books, die ich nur zu gerne einmal bei einer großen Tasse Chai-Latte (ja, eigentlich etwas am Thema vorbei, ich weiß) durchblättern würde:)

Alle diese Bücher sind übrigens über Amazon erhältlich.

 

[Fotos entnommen von crispsheets.nl und amazon.de]