101 Selfcare Plan

Jeder, der mich kennt, kann bestätigen, dass ich ein riesiger Listen-Enthusiast bin. Ich schreibe Listen für alles und ständige To-Do-Listen. Gibt es ein besseres Gefühl, als erledigte Punkte von einer Liste zu streichen? Okay, ja, ein paar bestimmt. Aber es fühlt sich trotzdem gut an. Mein (ebenfalls ständiger) Podcast-Konsum hat mich nun auf die Idee gebracht, auch mal aufzuschreiben, was mir besonders gut tut. Bei all den To-Dos vergisst man nämlich manchmal die Kleinigkeiten, die einem den Tag dann wieder verschönern. Und wenn ich das nächste Mal einen schlimmen Tag habe und mich irgendwie abends wieder aufpäppeln muss, schaue ich auf meine Liste mit Selfcare Activities. Wobei der Tag ja dafür auch gar nicht mal schlimm gewesen sein muss. Irgendwie startet der Tag auch gleich besser, wenn man weiß, dass man sich heute noch auf etwas freuen kann. Auch wenn es nur ist, sich die Nägel zu lackieren oder Kaffee zu trinken. Allein schon, sich diese Kleinigkeiten bewusst zu machen und dann zu genießen macht schon einen großen Unterschied. Geht es euch auch so? Was sind eure Selfcare Tipps?

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  • Wochenmarkt
  • Coffee Table Books
  • Blumensträuße
  • Nägel lackieren
  • etwas Heißes im Café trinken gehen
  • frische Luft
  • sich beim Sport verausgaben; Tanzen!
  • Haare waschen, ein Bad nehmen (hätte ich nur eine Badewanne…)
  • Peelings und Drybrushing
  • lesen im Bett
  • schlafen in frisch gewaschener Bettwäsche
  • malen, zeichnen, Collagen machen
  • Zimmer umdekorieren, verschönern, ausmisten
  • Duftkerzen
  • Massagen
  • backen
  • Podcasts hören
  • Matilda auf DVD schauen …

In love with…#9

Ein „In love with“ gab es jetzt schon lange nicht mehr hier. Also her damit! Hier ein paar Dinge, die mir in letzter Zeit besonders gefallen:

  1. Nuru Coffee: Wusstet ihr, dass Sara Nuru und ihre Schwester Sali ihr eigenes Unternehmen gegründet haben? Der Erlös des Kaffees kommt äthiopischen Frauen zu Gute, die im Rahmen der Geschäftsstrategie Mikrokredite und Schulungen erhalten, um vor Ort ihre Selbstständigkeit zu sichern. So kommt ein Kreislauf der Verbesserung für die Frauen dort zu stande, mit dem Sara und Sali dem Geburtsland ihrer Eltern etwas zurückgeben wollen. Kaffee, Women Empowerment, Entwicklungshilfe und Start-Up in einem? Da kann ich nur begeistert sein!
  2. Malen: Das ist mein neuestes Bild; Acryl auf Aquarellpapier.
  3. Frühlingsblumen: Frühling ist einfach meine Jahreszeit und ich freue mich unglaublich, dass jetzt alles wieder ein bisschen bunter wird und duftet!
  4. Selfcare Sunday Podcast: Mein liebster Podcast, den ich zur Zeit höre ist Selfcare Sunday mit Kaley Reed. Es geht um Selbstständigkeit, Start-Ups, Selbstliebe und andere Themen, mit denen man sich so in seinen 20ern herumschlägt. Naja und wahrscheinlich auch später noch.
  5. Earl Grey mit Kandis und einem Schuss Milch: Kürzlich habe ich Earl Grey Tee mit ein bisschen Milch und Kandis wieder für mich entdeckt. Nicht, dass Instant-Cappuccino und Chai Lattes nicht immer noch auf dem Programm stünden, aber irgendwie fühle ich mich gerade auch ab und zu ganz gerne very British (Brexit zum Trotz).
  6. Project Womankind: Das Projekt des australischen Curvy-Models Jessica Vander Leahy habe ich auch durch einen Podcast entdeckt, und finde es wahnsinnig inspirierend und mutig. Durch Videos, Artikel, Fotostrecken, Interviews und Geschichten von ganz verschiedenen Frauen, möchte Project Womankind zeigen, wie vielfältig Schönheit sein kann und wie schön Stärke und gegenseitige Unterstützung sein kann.

Pretty beneath: Lingerie Love

Mit schöner Wäsche ist das so eine Sache…Man möchte sie, man schwärmt dafür, aber irgendwie kauft man sich dann doch lieber andere Dinge, weil man denkt: die Unterwäsche sieht ja eh (fast) niemand. Kennt ihr das?

Andererseits merke ich dann auch jedes Mal, wenn ich dann etwas besonders schönes und angenehmes darunter trage, was für einen Unterschied es eben doch macht! Und weil Lingerie eine echte Kunst für sich ist, hier ein paar besonders schöne Stücke, die auch noch nachhaltig produziert sind:

Praise Bra in Rosé und Schwarz von Tylynn Nguyen, die in L.A. lebt und dort auch produzieren lässt.


Diese zarten Bralettes sind meine absoluten Favoriten von dem erst kürzlich gegründeten polnischen Label Le Petit Trou, dessen Lingerie auch in Polen hergestellt wird.


Fast ausschließlich biologisch angebaute Baumwolle, Produktion nur in Europa, Versand direkt aus der Produktion heraus, ohne Zwischenhändler. Erlich Textil sind einfach die Vorreiter auf dem Gebiet von Unterwäsche mit gutem Gewissen.


Ebenfalls aus Deutschland kommt das Unternehmen Aikyou, das sich nach einem japanischen Frauennamen benannt hat, der so viel bedeutet wie „Liebe und Respekt“.  Es wird aber noch schöner, denn die Lingerie-Designer, die sich besonders auf kleine Körbchengrößen spezialisiert haben (Yes!), verwenden Fair-Trade zertifizierte Bio-Baumwolle und arbeiten in allen Arbeitsbereichen mit möglichst nahen, regionalen Partner zusammen. Like it!

Style and Design made in Germany: Part Two

1. Tokiton

Wie versprochen: Teil zwei der deutschen Style und Design Genies. Den Anfang macht heute Tokiton, denn den Bereich Interior und Keramik zu vergessen, wäre einfach zu schade. Hinter Tokition verbirgt sich die junge Hamburgerin Laura Schnell, die 2017 den Sprung in die Selbstständigkeit gewagt hat. Zum Glück, denn ihre Porzellankollektionen sind schlicht, aber darum zeitlos, und alle von Hand und mit Liebe zum Handwerk geschaffen. Auf tokiton.de könnt ihr sie ganz bequem online bestellen, falls der nächste Hamburg-Trip noch nicht in Sicht ist.


 

2. Closed

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Zugegeben, Closed ist eher eine europäisch-durchmischte Sache! Von Franzosen gegründet, an Hamburger verkauft, die Jeans werden in Italien produziert… Die Gründungsgeschichte ist nicht ganz so leicht zu durchschauen, dafür ist das Konzept und die Produktion bei Closed umso transparenter. Auf closed.de kann man nachvollziehen wo was produziert wird und mit welchen Materialien. So kann der Kunde dann auch den Preis für die einzelnen Stücke besser nachvollziehen. 85 Prozent aller Closed-Artikel werden in Europa gefertigt, die Jeans sogar zu 100 Prozent in Italien. Und was noch dazu kommt: Die Designs sind einfach schön! Unangestrengt, entspannt, dabei aber trotzdem hochwertig und mit ein bisschen Preppy-Flair. Definitiv eine meiner liebsten Schaufenster-Bummel Destinationen!


 

3. Lilian von Trapp

Über Lilian von Trapp habe ich ja hier schon einmal etwas geschrieben. Aber da ihr Schmuck aus recyceltem Edelmetall eben immer noch schön und immer noch made in Germany ist, musste ich sie einfach auch hier noch einmal nennen! Und wer das noch nicht getan hat, kann ja jetzt auf lilianvontrapp.com ihre wunderschönen und nachhaltigen Kollektionen bestaunen.

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4. Liebeskind Berlin

Liebeskind muss man wohl nicht mehr groß vorstellen. Jeder kennt die Marke und vor allem ihre Geldbeutel und Taschen. Aber genau weil sich das 2003 gegründete Unternehmen schon zu so einer festen Größe in Deutschland etabliert hat, kommen sie trotzdem auf meine Liste. Und natürlich, weil sie wirklich schöne Produkte herstellen – inzwischen nicht nur Lederaccessoires, wie zur Gründungszeit des jungen Labels, sondern inzwischen auch Schuhe und ausgewählte Kollektionen mit Damenoberbekleidung (siehe de.liebeskind-berlin.com). Berlin und seine Designer eben!

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[Alle Bilder sind den jeweils angegebenen Websites entnommen]

Une souffle du Chanel

Nein, natürlich ist diese Bouclé-Jacke nicht von Chanel. Schön wär’s, aber Second Hand von Zara ist doch auch okay;) So oder so liebe ich diese Tweed Blazer mit Fransen in bunten Farben, die so an die klassischen Chanel-Jäckchen erinnen und momentan so im Trend sind. So ein Hauch von Chanel, French Chic und (vor allem!) Frühling ist für mich jetzt genau das Richtige:)

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Inspired by… Rachelle Cunningham

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Es ist mal wieder Zeit für ein bisschen Kunst hier bei Lalaleen. Mit Julie Houts hatte ich euch schon einmal eine Illustratorin vorgestellt, und hier haben wir die nächste: Rachelle Cunningham illustriert, malt und designt. Allein schon die Tatsache, dass sie einen Abschluss von der Parsons School of Design hat lässt mich ja schon vor Ehrfurcht erstarren! Ihre Arbeiten sind jedenfalls total vielseitig; sogar eine experimentelle Lingerie-Kollektion, bei der unter anderem echte Blüten verwendet werden, ist Teil ihres Repertoires.

 

Obwohl sie noch so jung ist, konnte Rachelle bereits mit renommierten Häusern wie Oscar de la Renta zusammenarbeiten oder für die Marie Claire illustrieren und hat bereits in zahlreichen Hauptstädten der Welt ausgestellt. Momentan arbeitet sie freiberuflich von Paris aus.

Meine persönlichen Favoriten von Rachel Cunningham sind ihre Illustrationen; hier ein paar Beispiele:

Die Mode wird aber auch nicht vergessen, denn – wie es hier ja meistens ist – einen tollen Look hat Rachelle auch noch! Ob das der Einfluss von Paris ist?…

[Alle Bilder stammen von Rachelles Homepage rachellecunningham.com oder ihrem Instagram Profil @rachellecunning]

Style and Design made in Germany – Part One

Es gibt bestimmt einiges, worüber man in Deutschland meckern kann, aber ich fange jetzt lieber nicht mit Politik oder Bahn fahren etc. an, sonst kann ich mich nicht mehr bremsen. Stattdessen: Look on the bright side..  of fashion zum Beispiel! Was Design, Style, Mode und die ganze Kreativbranche betrifft, kann man dann nämlich doch ganz stolz sein, wenn man sich einige Marken hier so anschaut. Hier eine kleine feine Auswahl, Fortsetzung folgt ganz bestimmt!

Maiami Berlin

 

Sie sehen einfach so schön, so weich aus! Die handgestrickten Pullover von Maiami Berlin scheinen dir zuzuflüstern: Kauf mich, zieh mich an – Dann ist deine Welt in Ordnung! Okay, ganz so würde es wahrscheinlich nicht laufen, aber wenn ich einen von Maike Dietrichs Pullovern in meinem Schrank finden würde, wäre ich doch ziemlich happy. Besonders charmant: das junge Label verkauft nicht nur die Pullis, sondern bietet tatsächlich auch Strickutensilien und Anleitungen an, damit die Maiami-Fans auch selber zur Nadel greifen können. Süß, nicht? Ich bin zwar Fan, aber darf mich entschuldigen – das Projekt Stricken habe ich bereits ausprobiert und bin ganz kläglich gescheitert. Je suis désolée …    (Homepage & Bilder: maiami.de)


 

Ayde

Wir bleiben in Berlin, rutschen aber beim Outfit ein paar Etagen nach unten. Yeah, Schuhe! Aeyde steckt noch in den Kinderschuhen (ja, ganz schlechter Wortwitz), die Marke wurde nämlich erst 2015 von Luisa Krogmann und Constantin Langholz-Baikousis gegründet. Die Designs sind subtil aber edel und irgendwie modern aber gleichzeitig zeitlos. Wisst ihr was ich meine? Der Eindruck, dass man es hier mit einem besonderen und wohl durchdachten Produkt zu tun hat wird dadurch noch verstärkt, dass die Kollektionen in einem kleinen Rahmen gehalten werden. Klasse statt Masse sozusagen. Klasse auch dadurch, dass jedes Paar von Hand in traditionellen Familienbetrieben in Italien gefertigt wird.  (Homepage & Bilder: aeyde.com)


 

Lilly Ingenhoven

Damit ihr nicht denkt, dass tolle Designs immer aus Berlin kommen, hier noch ein Abstecher zu Lilly Ingenhoven nach München. Die Designerin machte erst 2013 ihren Abschluss an der Akademie für Mode und Design in München, wurde aber schon mehrfach für ihre Arbeit ausgezeichnet. Außerdem weiß sie, was ihr wichtig ist: Ihre Kollektionen werden in deutschen Handwerksbetrieben umgesetzt, sodass sie ihren Ansprüchen von Arbeitsethik und Qualität treu bleiben kann.

Bei Lilly Ingenhoven gibt es zwar nicht nur Brautkleider, sondern auch Ready-to-wear Stücke, aber die Bridal Collection hat es mir einfach angetan. Ich mag, dass der Stil so schlicht und elegant gehalten ist, und dabei ganz erlesen und  stilvoll wirkt.  (Homepage & Bilder: lillyingenhoven.com)

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