Top Ten: My favourite Reads

Heute möchte ich euch 10 meiner Lieblingsbücher vorstellen. Ich könnte gar nicht zählen, wie viele Bücher ich in meinem Leben schon gelesen habe (das liegt bei uns irgendwie in der Familie) aber als ich mir überlegt habe, welche ich besonders toll fand und auch nicht wieder hergeben möchte, sind mir diese hier zuerst eingefallen:

1. John Boyne – Das Haus zur besonderen Verwendung

Der Titel ist nicht besonders vielsagend, aber die Geschichte ist umso fesselnder. Sie spielt im Russland kurz vor der Revolution und erzählt von einem Jungen, welcher als Leibwächter Eintritt in die Welt des Winterpalais findet, sich dort verliebt und die Momente des Umbruchs hautnah von der Seite der Zarenfamilie aus miterlebt.

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2. Judith Lennox – An einem Tag im Winter

Von Judith Lennox habe ich schon sehr viele Romane gelesen – und einfach alle davon waren gut. Sie sind immer ein bisschen ähnlich aufgebaut, in dem Sinn, als dass es für gewöhnlich Geschichten sind, die sich durch das ganze 20. Jahrhundert ziehen, die Geschichte mehrere Personen erzählt und meist in Großbritannien spielt. Vorhersehbar sind die Entwicklungen allerdings nie und man nachher hat wirklich das Gefühl, die Figuren persönlich zu kennen. Bei An einem Tag im Winter erinnere ich mich noch heute ganz genau an die Protagonisten, obwohl es betimmt 6 Jahre her ist, dass ich es gelesen habe.

3. Janet Fitch – Weißer Oleander

Als Astrids Mutter wegen Mordes an ihrem Liebhaber verurteilt wird, ist sie gerade mal zwölf. Von da an wird sie von Pflegefamilien hin und hergereicht und versucht, dabei ihren Platz in der Welt und sich selbst zu finden. Dabei versucht ihre Mutter sogar vom Gefängnis aus, sie weiterhin zu manipulieren. Die Verfilmung mit Michelle Pfeiffer habe ich leider noch nicht gesehen, aber das Buch ist auf jeden Fall sehr spannend und berührend.

4. Pattie Boyd – Wonderful Tonight

Für alle Fans des Swinging London und der damaligen Musik zu empfehlen! Pattie Boyd war live dabei, an der Seite ihres ersten Mannes George Harrison, und zusammen mit all ihren Freunden. In diesem Buch erzählt sie Episoden aus ihrem Leben; mal sind es schöne,mal traurige, aber immer authentisch und sympathisch erzählt. Und schöne Fotos sind auch dabei;)

5. John Green – Looking for Alaska

Von John Green kennt man wohl am ehesten The Fault in our Stars oder Papertowns, wegen den entsprechenden Kinofilmen in den letzten Jahren. Mein Favorit unter seinen Büchern ist und bleibt aber Looking for Alaska. Es ist ein coming of age novel; aber bestimmt kein ganz typisches. Ihr werdet die Figuren lieben und John Green zwischenzeitlich dafür hassen, wie spannend und unvorhersehbar die Geschichte sich entwickelt! Aber nicht für immer – Sorry John, Love you!

6. Gillian Flynn – Gone Girl

Frau verschwindet, Ehemann wird verdächtigt. Wahrscheinlich Mord; ein Ehedrama. Das Tagebuch der Frau ist da ohnehin schon ziemlich aufschlussreich. Oder vielleicht auch nicht? Was ist passiert? Und warum? Wer den Film nicht schon gesehen hat (der übrigens echt gut geworden ist!) und die Geschichte tatsächlich noch nicht kennt, der wird die Wahrheit so schnell auch nicht herausfinden. Aber so soll es ja auch sein, oder?;)

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7. Jaqueline Susann – Valley of the Dolls

1966 erschienen, war Valley of the Dolls ein Riesenerfolg. Ganz ungschminkt und unzensiert erzählt Susann die Geschichten von drei Freundinnen, und wie sie die Schattenseiten des Showbusiness am eigenen Leib erfahren. Diese ertragen sie mit Hilfe ihrer Pillen, ihrer kleinen dolls.

8. Jojo Moyes – Eine Handvoll Worte

Obwohl auch Ein ganzes halbes Jahr ein wirklich tolles Buch war, stelle ich euch hier ein anderes von Jojo Moyes vor. Eine Handvoll Worte erzählt zwei Geschichten parallel: Die von Jennifer Stirling, die 1960 das scheinbar perfekte Leben führt, aber in einen anderen als ihren Ehemann verliebt ist; und die von Ellie Haworth, einer Journalistin, die 2003 im Archiv ihrer Zeitung einen Brief findet, der sie dazu bringt, die Geschichte von Jennifer und ihrer verbotenen Liebe herauszufinden.

9. Nicolas Barreau – Eines Abends in Paris

Paris, ein altes Kino, eine geheimnisvolle Frau im roten Mantel und die Suche nach ihr… Eine schöne Geschichte, wirklich leicht und lustig zu lesen, dabei aber wirklich nicht kitschig oder übertrieben, sondern immer noch zum Mitfiebern.

10. Christiane F. – Wir Kinder vom Bahnhof Zoo

Nachdem ich nun schon den Film und den Soundtrack dazu erwähnt habe, war ja irgendwie klar, dass das Buch früher oder später auch noch kommt. Worum es geht, ist den meisten wahrscheinlich bekannt; um die 14-jährige Christiane aus Berlin und ihr Leben vor und mit der Heroinsucht. Ein Bild von dieser Hölle kann sich ein Außensteheder kaum machen, aber indem man liest, wie sie ihr Leben in eigenen Worten beschreibt, kommt man dem wohl etwas näher.

 

So ihr Lieben, das waren meine Top Ten. Übrigens habe ich bestimmt 90 Prozent meiner Bücher von Flohmärkten oder anderswo gebraucht gekauft. Ich finde es eigentlich ganz schön, wenn man sieht, dass ein Buch schon andere Besitzer hatte, und sozusagen „schon viel erlebt“ hat. Viele gebe ich dann auch wieder beim nächsten Flohmarkt weiter, aber nicht alle. Wenn ich ein Buch so toll fand, wie z.B. diese zehn hier, dann bewahre ich die auch wie kleine Schätze auf:)

Viel Spaß beim Lesen:*

Eileen

 

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